Warum es bei uns kein PayPal gibt und warum Wero ab sofort dabei ist

Geschrieben von Francesca Poschen

2 März 2026

Wir bekommen häufig die Rückfrage, warum wir PayPal nicht als Bezahlmethode anbieten. Wir wissen, wie praktisch PayPal für viele Projektstarter:innen und Unterstützer:innen ist. Trotzdem setzen wir PayPal aktuell nicht ein, weil die Anforderungen von PayPal für FAIRPLAID Crowdfunding in der Praxis zu viele Risiken und Hürden mit sich bringen.

Gleichzeitig gibt es gute Nachrichten: Wero steht ab sofort als neue Bezahlmethode zur Verfügung. Damit erweitern wir die Auswahl an einfachen und sicheren Zahlungen.

Warum PayPal für Crowdfunding so schwierig ist

PayPal hat weltweit spezifische Richtlinien für Crowdfunding-Plattformen eingeführt. Diese Vorgaben machen die Einbindung für Crowdfunding-Projekte deutlich komplexer:

  • Verifikationsprozess: Jede:r Projektstarter:in bräuchte ein separates PayPal-Konto, das zusätzlich zur Verifikation über Stripe noch einmal separat legitimiert werden müsste.
  • Abbuchung erst nach Projekterfolg: Die Zahlung wird erst nach erfolgreichem Projektabschluss eingezogen. Das ist riskant, weil Konten sich bis dahin ändern können oder eingeschränkt werden können. Im schlechtesten Fall wird dann nicht mehr erfolgreich abgebucht.
  • Hohe Gebühren: PayPal ist im Vergleich zu anderen Zahlungsarten teurer. Das würde sich stark auf unsere aktuelle Gebührenstruktur auswirken.

Aktuelle Bezahlmethoden

Heute bieten wir auf unseren Plattformen eine breite und moderne Auswahl an relevanten Bezahlmethoden an. Dazu gehören unter anderem:

  • SEPA-Lastschrift
  • Kreditkarte und Debitkarte
  • Google Pay
  • Apple Pay
  • Amazon Pay
  • Revolut Pay
  • Link
  • Wero

Gerade Wallet-Lösungen gewinnen gesellschaftlich stark an Bedeutung. Viele Unterstützer:innen bezahlen heute mobil, direkt über ihr Smartphone oder ihre gespeicherten Karten. Diese Entwicklung greifen wir aktiv auf.

Neu: Wero als europäische Alternative

Mit Wero integrieren wir bewusst eine europäische Zahlungsalternative in unser System. Damit setzen wir ein klares Zeichen für eine starke europäische Infrastruktur im digitalen Zahlungsverkehr.

Für uns ist das nicht nur eine technische Entscheidung, sondern auch eine strategische: Wir möchten nachhaltige, stabile und europäisch verankerte Lösungen fördern. Wero passt zu diesem Anspruch.

Was als Nächstes passiert

Wir beobachten die Entwicklungen im Zahlungsmarkt weiterhin. Sollte sich die Situation rund um PayPal grundlegend verändern, prüfen wir die Rahmenbedingungen erneut.

Aktuell sehen wir jedoch mit unserer bestehenden Auswahl an Zahlungsmethoden – insbesondere mit der Integration von Wero – eine starke, zeitgemäße und verantwortungsvolle Lösung für FAIRPLAID Crowdfunding.

Immer mehr Organisationen finanzieren Projekte über Crowdfunding.

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